Manche Turniere bleiben dir im Kopf, weil alles glattläuft. Andere bleiben, weil sie dich an die Grenze bringen. Die Adriatic Teqball League in Herceg Novi am 16. Mai 2026 war eines von der zweiten Sorte. Am Ende stand Bronze im Doppel, Platz neun im Einzel und das Gefühl, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Der Auftakt mit Saxe
Im Doppel bin ich mit Saxe Paarup aus Dänemark angetreten. Wir haben erst zum zweiten Mal überhaupt zusammen gespielt, und trotzdem hat es sofort funktioniert. Das war für mich eine der größten Überraschungen des Turniers. Du kannst auf einem Teq Tisch noch so gut sein, wenn die Abstimmung mit deinem Partner nicht passt, kommst du nicht weit.


Die Gruppenphase haben wir souverän durchgespielt. Gegen das montenegrinische Duo Tomasevic und Ralevic ging es mit 12:4 und 12:0 los. Das hat uns Selbstvertrauen für den Rest des Turniers gegeben.
Gegen den eigenen Trainer
Im zweiten Gruppenspiel wartete eine Begegnung, auf die ich mich vorher schon gefreut hatte. Wir trafen auf Martin Csereklye und Gergo Varga aus Ungarn. Martin ist aktuell die Nummer 9 der Weltrangliste und einer meiner Trainer in den Camps, die er regelmäßig veranstaltet. Du lernst von jemandem, und plötzlich stehst du gegen ihn am Tisch.
Genau in solchen Momenten merkst du, wie weit du gekommen bist. Wir haben mit 12:8 und 12:6 gewonnen. Klar war das ein besonderer Moment, aber im Spiel selbst denkst du nicht darüber nach, wer dir gegenübersteht. Du spielst deinen Ball.
Das letzte Gruppenspiel gegen Oleksandr Mykhaliuk und Artsiom Maiseyeu war mit 12:1 und 12:0 dann nur noch die Bestätigung. Ohne Satzverlust ins Viertelfinale, besser hätte die Gruppenphase nicht laufen können.


Der Wackler im Viertelfinale
Im Viertelfinale wurde es zum ersten Mal eng. Gegen Dimitar Pejchinovski und Miron Pak haben wir den ersten Satz mit 11:12 verloren. Zu viele Eigenfehler. Das passiert. Die Frage ist, wie du danach reagierst.
Saxe und ich haben uns kurz zusammengeredet, die Fehler abgestellt und die nächsten beiden Sätze mit jeweils 12:3 gewonnen. Das war für mich mental einer der wichtigsten Momente im Turnier. Nach einem verlorenen Satz nicht in den Kopf zu kriegen, sondern einfach weiterzuspielen.
Das Halbfinale gegen die Weltmeister
Dann kam das Halbfinale. Nikola Mitro und Bogdan Marojevic aus Serbien, die amtierenden Doppel Weltmeister. Du gehst in so ein Spiel mit zwei Optionen. Du kannst Respekt zeigen und untergehen, oder du spielst dein Spiel und schaust, was möglich ist.



Wir haben Letzteres gemacht. Im ersten Satz lagen wir lange vorne. Du merkst in solchen Momenten, dass auch Weltmeister keine Maschinen sind. Sie machen Fehler, du kannst sie unter Druck setzen. Am Ende hat ihre Routine den Satz entschieden, 10:12 aus unserer Sicht. Im zweiten Satz hatten wir dann nicht mehr genug, das Ergebnis war 5:12.
Mit der Bronzemedaille im Doppel bin ich sehr zufrieden. Besonders stolz bin ich auf dieses Halbfinale. Im ersten Satz mit den Weltmeistern mitzuhalten, das zeigt mir, dass die Richtung stimmt.




Das Endergebnis im Männerdoppelbewerb:
1. Platz Nikola MITRO und Bogdan MAROJEVIC (Serbien)
2. Marek POKWAP und Bartlomiej FRANCZUK (Polen)
3. Alexander Hamm und Saxe Paarup
3. Patryk KAMINSKI und Stefan ORŁOWSKI (Polen)

Im Einzel gegen den eigenen Partner
Im Herreneinzel wurde wegen der vielen Teilnehmer direkt im K.-o.-System gespielt. Dank meiner Weltranglistenposition, aktuell Nr. 16 (Stand Mai 2026), hatte ich in der Runde der letzten 32 ein Freilos und bin direkt ins Achtelfinale eingezogen.
Dort kam es zur Konstellation, die niemand wirklich will. Mein Gegner war Saxe. Mein Doppelpartner. Wenige Stunden vorher haben wir noch zusammen Bronze geholt, jetzt mussten wir gegeneinander spielen.
Das Match wurde zum Dreisatz-Krimi. Saxe gewann den ersten Satz mit 12:11, ich schlug mit 12:10 im zweiten zurück. Im dritten Satz war es lange offen, am Ende hatte er mit 13:11 das bessere Ende. So bitter das Aus war, fairer kann ein Match nicht ausgehen.


Das Endergebnis im Einzelbewerb:
1. Marek POKWAP (Polen)
2. Bogdan MAROJEVIC (Serbien)
3. Stefan ORŁOWSKI (Polen)
3. Martin CSEREKLYE (Ungarn)
9. Platz Alexander Hamm
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FAQ – Häufig gestellte Fragen und Antworten
Was ist die Adriatic Teqball League?
Die Adriatic Teqball League, kurz ATL, ist eine urbane Teqball Tour, die durch fünf Länder der Adria Region führt. Die Turnierserie wird unter dem Dach des internationalen Teqball Verbandes FITEQ ausgetragen und ist offizieller Teil des internationalen Teqball Wettkampfkalenders. Du sammelst hier offizielle Weltranglistenpunkte und triffst auf die besten Spieler der Region und darüber hinaus.
Was ist Foottable?
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